Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS)

Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS)

GC-MS kombiniert die Gaschromatographie-Trennung mit der Massenspektrometrie-Identifizierung zur präzisen Analyse von Verbindungen. Lernen Sie Prinzipien, Arbeitsabläufe, Komponenten und Anwendungen kennen.

Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS): Grundlagen, technische Einblicke und Anwendungen

GC-MS, kurz für Gaschromatographie-Massenspektrometrie, kombiniert die physikalischen Trennfähigkeiten der Gaschromatographie (GC) mit der molekularen Identifikationskraft der Massenspektrometrie (MS).

Was bedeutet GC-MS?

GC-MS steht für Gaschromatographie-Massenspektrometrie, Dabei wird die gaschromatographische Trennung mit der massenspektrometrischen Detektion auf der Grundlage des Masse-Ladungs-Verhältnisses (m/z) kombiniert.

Grundlegende Prinzipien

  • Gaschromatographie (GC): Trennt Komponenten, indem die verdampfte Probe durch eine Kapillarsäule mit stationärer Phase geleitet wird.
  • Massenspektrometrie (MS): Ionisiert chemische Spezies und sortiert sie nach Masse-Ladungs-Verhältnis, wodurch ein molekularer Fingerabdruck im Massenspektrum entsteht.

Detaillierter Arbeitsablauf

  1. Probeninjektion und Verdampfung
  2. Chromatographische Trennung im temperaturgeregelten Ofen
  3. Schnittstelle übertragen über beheizte Übertragungsleitung
  4. Ionisierung typischerweise durch Elektronenionisation (EI) bei ~70 eV
  5. Massenanalyse mit Quadrupol oder Flugzeitanalysator
  6. Erkennung und Datenerfassung
  7. Auswertung der Daten Verwendung von Spektralbibliotheken (z. B. NIST)

Technische Komponenten

  • Injektoranschluss, GC-Ofen und Säule, Trägergasversorgung
  • Transferlinie, Ionenquelle (EI), Massenanalysator (Quadrupol/TOF)
  • Detektor (Elektronenvervielfacher), Datensystem

Anwendungen

GC-MS wird in der Umweltüberwachung, forensischen Toxikologie, pharmazeutischen Qualitätskontrolle, Lebensmittelsicherheit, petrochemischen Analyse und klinischen Diagnostik eingesetzt.